Ablauf

1. Kontaktaufnahme

Nach deiner/Ihrer Anfrage (telefonisch oder per Mail), klären wir in einem kurzen orientierenden Gespräch den Anlass der Kontaktaufnahme sowie Rahmenbedingungen einer möglichen Therapie in unserer Praxis.

2. Erstgespräch und Diagnostik

In einer ersten Sprechstunde lernen wir uns kennen, besprechen den Grund der Vorstellung und die aktuelle Lebenssituation sowie die Möglichkeiten und Erwartungen an eine therapeutische Behandlung in unserer Praxis. Bei Kindern beziehen wir Eltern oder andere Bezugspersonen aktiv mit ein.

Ab dem Alter von 15 Jahren ist ein Erstgespräch auch ohne Einverständnis und Anwesenheit der Eltern möglich.

3. Vorbereitungsphase

In den anschließenden Sprechstunden und sogenannten probatorischen Sitzungen folgen gegebenenfalls weitere diagnostische Gespräche, Fragebögen und psychometrische Testungen (z.B. Konzentrationstests), um ein genaues Bild deines/Ihres individuellen Unterstützungsbedarfs zu erhalten. Auf Basis der diagnostischen Ergebnisse entwickeln wir gemeinsam konkrete Therapieziele und ein stimmiges Behandlungskonzept – in Einzel-, Gruppen- oder Kombiform. Diese Phase dient auch dazu uns besser kennenzulernen und eine therapeutische Beziehung sowie Therapiemotivation aufzubauen.

4. Therapiephase

Ziel der Verhaltenstherapie ist es, das Erleben, Denken, Fühlen und Handeln der jungen Menschen besser zu verstehen und hilfreiche Veränderungen anzustoßen. Dabei setzen wir evidenzbasierte, wissenschaftliche Methoden ein. Diese sind vielfältig und abhängig von der Symptomatik, dem Alter, dem individuellen Entwicklungsstand sowie den persönlichen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen. Dabei legen wir auch einen Fokus auf die persönlichen Interessen und Stärken, da diese eine wichtige Ressource für den Veränderungsprozess sind.

Abhängig vom Alter und der Symptomatik des jungen Menschen ist es notwendig die Eltern oder andere Bezugspersonen (Lehrer*innen, Erzieher*innen, Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen) regelmäßig einzubeziehen, um diese als Co-Therapeut*innen zu befähigen den Veränderungsprozess im Alltag nachhaltig zu unterstützen.

5. Abschluss & Ausblick

Zum Ende der Behandlung reflektieren wir gemeinsam die erreichten Fortschritte, stabilisieren Erlerntes und besprechen Empfehlungen für die Zeit nach der Therapie.